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50 - Jahre - Karmann - Typ - 34 : Einladung - Portugal / Brasillien
Geschrieben von Administrator am 23.02.2010 08:49:40 (286 x gelesen)



Aniversário de 50 Anos do Karmann Ghia Tipo 34

11 a 14 de agosto de 2011



Caros Amigos e Admiradores do Karmann Ghia,

Em 1961, o Volkswagen Karmann Ghia Tipo 34, conhecido como "fio da navalha", foi oficialmente apresentado ao público. Depois das comemorações dos 50 anos do Karmann Ghia Tipo 14, ocorridas em 2005 e que até hoje nos provocam belas lembranças,queremos agora dar ao Tipo 34 uma celebração digna de sua importância. Assim, convidamos a todos os proprietários de Tipo 34, Tipo 14 e de Karmann Ghia TC para regressar a Georgsmarienhütte em 2011 (perto de Osnabrück, onde a fábrica da Karmann está localizada). Nossa meta é reunir pelo menos 50 carrosTipo 34 e bater o recorde de 48 estabelecido por ocasião do encontro de 2005. É claro que não haverá limite máximo de participantes ...

Desta forma, pedimos que reservem suas agendas no período de 11 a 14 agosto de 2011. Lembrem-se que esta será, por um bom trempo, a última comemoração de uma data significativa para o nosso querido Karmann Ghia!.

Atualizaremos este site regularmente ao longo dos próximos meses, por isso,
visitem-nos sempre que possível. Em breve daremos início ao processo de inscrições. Os 100 primeiros números de inscrição estarão reservados para proprietários de Karmann Ghias Tipo 34 ... Esperamos encontrá-los por lá!





Equipe Organizadora

Karmann Ghia IG Lippe em NRW
Karmann Ghia IG Südheide
Karmannfreunde Südbayern e.V.

50 - Jahre - Karmann - Typ - 34 : Geschichte Stahlschiebedach & Modelle
Geschrieben von Administrator am 02.02.2010 13:57:40 (252 x gelesen)

Modelle mit elektrischem Schiebedach:



Der erste Automobilhersteller, der ein elektrisches Schiebedach anbot, war 1962 Porsche mit dem Modell 356 und einem Golde Stahlschiebedach. Der zweite war VW mit dem Karmann Ghia Typ 34 ab Juli 1962 (ab Fahrgestellnummer 0 050 282), fortan geführt als Modell 345. Die Rechtslenkerversion (Modell 346) wurde zwei Jahre später im Februar 1964 vorgestellt (ab Fahrgestellnummer 0 342 081). Da Karmann keine separaten Aufzeichnungen über Modelle mit und ohne Schiebedach machte, ist heute nicht mehr feststellbar, wie viele Fahrzeuge mit Schiebedach tatsächlich gebaut wurden.






Die Auswertung des Karmann Typ 34 Registers zeigt, daß lediglich 7,5% (M345) und 1,3% (M346) der hier registrierten Fahrzeuge mit dem elektrischen Stahlschiebedach ausgerüstet sind.
Um das Wasser aus der Schiebedachöffnung abfließen zu lassen gibt es im Dach im Bereich der Regenrinne zwei Wasserablauflöcher. Ferner gibt es zwei Schläuche im Bereich der Windschutzscheibe, die das Wasser unterhalb des Vorderwagens abführen.




Um das elektrische Schiebedach zu betätigen, gibt es unterhalb des Armaturenbretts rechts der Lenksäule einen verchromten Hebel. Ziehen öffnet das Schiebedach, Drücken schließt es. Obwohl die Betriebsanleitung angibt, daß der Schiebedachmotor abschaltet, wenn das
Dach geschlossen ist, sollte der Fahrer den Hebel manuell zurückstellen, um eine unnötige Belastung des Motors zu vermeiden.
Im Fall eines Defekts an der Elektrik gibt es auch noch eine kleine Handkurbel, mit der
das Dach manuell geschlossen werden kann. Im rückwärtigen Dachhimmel befindet sich
oberhalb des Rückfensters ein kleiner Reißverschluß, der Zugang zum Schiebedachmotor und zum Kurbeltrieb gibt.








Spielzeug und Modelle:



Es gibt nur 14 Hersteller für Typ 34 Spielzeug und Modelle. Im Vergleich zum Käfer und
zum Karmann Ghia Typ 14 sind die Typ 34 odelle extrem selten und schwierig zu finden. Das Sammeln von Typ 34 Modellautos ist trotzdem billiger und benötigt weniger Platz als das Sammeln der lebensgroßen Fahrzeuge...



Die größten Modellautos im Maßstab 1:21 sind die Blechmodelle der japanischen Hersteller Ichiko und Shimazaki. Von diesen gibt es viele verschiedene Versionen in mehreren Farben. Ichiko-Modelle sind etwas einfacher zu finden als die von Shimazaki. Die meisten Modelle sind Polizeiautos. Einige Modelle sind ferngesteuert, andere wiederum haben Triktionsantrieb oder sind batteriebetrieben mit einem Schalter auf der Unterseite.



Die mittleren Größen im Maßstab 1:44, 1:47 und 1:61 sind am häufigsten, z.B. die Modelle
von Minichamps, Siku und Corgi. Alle sind Spritzgußmodelle mit zu öffnenden Hauben (Corgi), Türen (Siku) oder sehr detailgetreue Modelle Minichamps). Corgi-Modelle (1963-
68) gab es in sechs verschiedenen Farben, wobei dunkelblau und goldfarben extrem
selten sind. Die Siku-Modelle (1965-69) sehen auf den ersten Blick gleich aus, aber in
Wirklichkeit haben sie orangefarbene oder rote Rückleuchten und ein weißes oder schwarzes Lenkrad. Die Minichamps-Modelle (2001-05) basieren auf einem 1967er Modell mit Holzimitatarmaturenbrett und weisen eine erstaunliche Detailtreue auf. So findet man
Armaturen, Schriftzüge und farbige Blinker.



Durch die limitierte Auflage haben diese Modelle sofort den Sammlerstatus erreicht.
Die kleinen Plastikmodelle im H0-Maßstab 1:89 wurden von 1962 bis 2005 in großer Stückzahl von insgesamt vier Deutschen Herstellern (Fischer, Modell International, Praline, und Busch) produziert. Die meisten waren Fertigmodelle, aber einige wurden
auch als Bausatz geliefert. Manche gab es sogar mit Anhängerkupplung und Booten auf
Anhängern. Busch fertigt diese Typ 34 Modelle weiterhin, und jedes Jahr gibt es
neue Variationen. Erstaunlich für ein Fahrzeug, was seit 1969 nicht mehr produziert wird.







50 - Jahre - Karmann - Typ - 34 : Geschichte Modelländerungen
Geschrieben von Administrator am 02.02.2010 13:55:00 (273 x gelesen)

Modelländerungen während der Produktion:

Während der 8-jährigen Serienproduktion des Karmann Ghia Typ 34 wurden fortlaufend Verbesserungen und Änderungen vorgenommen. Für die meisten ist es schwierig, die Änderungen zu erkennen, geschweige denn dem jeweiligen Fahrzeug das richtige Modelljahr zuzuordnen.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der Änderungen:

Frühes Modelljahr 1962:
Rechteckiges Emblem mit VW-Zeichen und Schriftzug „1500“ auf der Vorderhaube
 Ghia Emblem und Schriftzug Karmann am rechten hinteren Kotflügel
 Karmann Ghia 1500 Schriftzug am Heckabschlußblech links
 Langer zweiteiliger Chromrahmen an der Windschutzscheibe
 Glatte Wasserabläufe im hinteren Kofferraum
 Komplett elfenbeinfarbiger Schalthebelgriff
 Glatte elfenbeinfarbige Bedienknöpfe der hinteren Ausstellfenster
 Rückenlehnenverstellung seitlich und Lehnenverriegelung oben am Sitz
 Felgen nur mit äußeren Zierringen und zweifarbig lackiert
 Modell 345 (Linkslenker mit elektrischem Stahlschiebedach) ab Juni 1962 (ab
Fahrgestellnr. 0 050 282)



1964:
 Neuer 54 PS-Zweivergasermotor mit erhöhter Verdichtung, Modellbezeichnung
fortan „1500 S“
 Vergrößerter Anzeigebereich im Geschwindigkeitsmesser (bis 160 km/h)
 Schriftzug „1500 S“ am hinteren Abschlußblech
 Huptasten an Stelle des bisherigen Huphalbrings
 Position der Zündspule im Motorraum geändert
 Motorraumöffnung im Bereich der beiden Vergaser vergrößert
 Frischluftansaugung des Motors im hinteren Kofferraum mit Abdeckblech
 Felgenzierringe mit Längsschlitzen
 Vierteiliger Chromrahmen an der Windschutzscheibe
 Typ 344 (Coupe mit Rechtssteuerung) im Jan64 eingeführt (ab Fahrgstelnr. 0 341 651)
 Typ 346 (Coupe mit Rechtssteuerung und elektrischem Schiebedach) im Feb 1964
eingeführt (ab Fahrgestellnr. 0 342 081)
 Letztes Modelljahr mit „Klaviertastatur“ für Licht und Scheibenwischer, kleinem
Geschwindigkeitsmesser, zweifarbiger Türverkleidung, Doppeltonhorn im vorderen
Kofferraum, geschraubtem Keilriemenabdeckblech, verklebter Motordeckelisolierung
1966:
 Schriftzug VW 1600
 Silberfarbene Einsätze in den Instrumenten
 Farbe des Schalthebelknopfs nochmals geändert (dunkelgrau und elfenbein)
 Knopflose Lehnenverriegelung
 Knöpfe für Ausstellfenster und Hebel für Frischluft verchromt
 Einteilige Benzinpumpe
 Verrippte Kennzeichenbeleuchtung
 Abgerundete Stoßstangenhörner aus Stahl
 Serienmäßig nur Einfarbenlackierung
 Teppich statt Gummifußmatten
 4-Loch-Felgen mit neuen Radkappen
 Scheibenbremsen vorn
 Wiedereinführung des Huphalbrings
 Schwarzer Handbremshebel
 Schminkspiegel in der Beifahrersonnenblende
 Als Sonderausstattung Armaturenbrett, Armlehnen, Lenkrad, Lenksäule und Teppiche in teak (braun) oder pigalle (rot) lieferbar.






Spätes Modelljahr 1962 und
Modelljahr 1963:
 Rundes VW-Emblem aus Aluminium auf der
Vorderhaube
 Karmann Ghia Schriftzug auf dem hinteren
Kofferraumdeckel
 Schriftzug „Volkswagen 1500“ am
Heckbleck links
 Dreiteiliger Chromrahmen an der
Windschutzscheibe
 Wasserabläufe im hinteren Kofferraum
verrippt
 Schalthebelknopf zweifarbig (hellgrau und
elfenbein)
 Elfenbeinfarbige Bedienknöpfe der
hinteren Ausstellfenster verrippt
 Rückenlehnenverstellung vorn am Sitz und
Lehnenverriegelung unten
 Felgen schwarz lackiert
 Letztes Modelljahr mit Heizungsdrehgriff, 45
PS Einvergasermotor, Anzeigebereich des
Geschwindigkeitsmessers bis 150 km/h,
separater Heizungsregulierung hinten.




1965:
 Vergrößerter Geschwindigkeitsmesser
 Anzeigenadeln der Instrumente weiß
statt rot
 Zugschalter für Licht und Scheibenwischer
 Zigarrenanzünder höher angeordnet
 Einfarbige Türverkleidungen
 Doppeltonhorn an der vorderen
Stoßstange montiert, Blende für
Öffnung im Frontblech
 Geklammerte Keilriemenabdeckung
 VW-Zeichen in den Radkappen nicht
mehr schwarz unterlegt
 Geänderte Anordnung des
Wagenhebers im vorderen Kofferraum
 Motordeckelisolierung geklammert statt
geklebt
 Letztes Modelljahr mit vorderen
Trommelbremsen, 5-Loch-Felgen,
Superbenzinmotor, serienmäßiger
Zweifarbenlackierung, Knopf für
Lehnenverriegelung, flacher
Kennzeichenbeleuchtung,
Stoßstangenhörner aus Druckguß,
bronzefarbenen Einsätzen in den
Instrumenten, zweiteiliger
Benzinpumpe, rundem Sonnenblendenarm,
anthrazitfarbener Handbremshebel,
Gummifußmatten.



 1966 war das letzte Modelljahr mit
lackiertem Armaturenbrett, Rückspiegel
aus Aluminium, Einkreisbremse, 6-Volt-
Anlage, Sicherungskasten mit 10
Sicherungen, elfenbeinfarbigen Fensterkurbeln
und langem Handbremshebel




Prototypen und Kleinserien:
Gemeinsam mit dem Typ 34 Coupe war auch ein Cabriolet vorgesehen, und daher wurde auf der Frankfurter Automobilausstellung 1961 auch ein Cabriolet ausgestellt. Gerüchten nach
wurden bei Karmann im Zeitraum 1961/1962 insgesamt 5 oder 6 Cabriolet-Prototypen
hergestellt, obwohl Karmann hierzu keinerlei Angaben macht. Diese wurden zu Testzwecken und zur Pressevorstellung verwendet. Kein Fahrzeug davon wurde an private Käufer abgegeben, sondern wurden verdienten VW-Großhändlern als Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt.
Im Oktober 1962 gab VW grünes Licht für die Nullserie, genau ein Jahr nach der Vorstellung der Fahrzeuge in Frankfurt. Der Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt,
obwohl es üblich war, ein Cabriolet erst etwa 2 Jahre nach der Limousine auf den Markt zu
bringen. Karmann baute 10 vollständige Cabriolets im Zeitraum von Oktober bis Dezember 1962, sowie 6 Karosserien ohne Fahrgestell. Im Dezember 1962 allerdings wurde die Cabriolet-Produktion nach insgesamt 16 Exemplaren von VW gestoppt.






Auch diese Fahrzeuge gingen an VW-Großhändler. Heute sind noch insgesamt 6 originale
Cabriolets bekannt. Alle Fahrzeuge befinden sich in Deutschland. Dabei handelt es sich
um einen frühen Prototyp sowie um 5 Nullserienfahrzeuge von Ende 1962.

Der Typ 34 1600 TC Fließheck dagegen kam nie über das Prototypenstadium heraus. Das
Einzelstück befindet sich heute im Karmann-Museum.



Karmann war immer daran interessiert, seinem besten Kunden Volkswagen zu gefallen, um damit die eigene Fahrzeugproduktion zu erhöhen, und begann Fließheck-Variationen basierend auf dem Typ 34 Coupe zu entwerfen, und Anfang 1964 kündigte VW auch öffentlich an, daß Karmann eine neue Variante der Typ 3-Modellreihe entwickelt.

Die ersten Zeichnungen des Typs TC datieren vom April 1964, und unterschieden sich vom
späteren TC Prototyp nur durch die Form der hinteren Ausstellfenster. Im September 1964
war der Prototyp fertiggestellt, aber aufgrund von Verhandlungen zwischen VW und Mercedes-Benz konnte das Fahrzeug erst im November 1964 bei VW vorgestellt werden. Das Design wurde von VW freigegeben und sollte auf der kommenden Frankfurter Automobilausstellung gezeigt werden, aber im Januar 1965 stoppte VW das Projekt. Ein Problem war der Lärm des Motors, der sich ja innerhalb der Fahrgastzelle befand. Die Geräuschentwicklung war wohl auch der Grund, warum der VW 1600 TL Fließheck nie eine Heckklappe wie der spätere VW Passat oder Golf bekommen hatte.
Da das Typ 34 Coupe nie einen entsprechenden Marktanteil erreichte, beschloß VW die Heckklappen-Studien auf der Basis des Typ 34 einzustellen, und statt dessen den auf dem Typ 3 basierenden VW 1600 TL Fließheck herauszubringen. Ein anderer Grund für den Stopp des TC war sicherlich der höhere Preis bei der Produktion durch eine Karosseriebaufirma, und die Tatsache, daß die Produktionszahlen beiKarmann weder kurzfristig noch beliebig
gesteigert werden konnten.
Der TC Prototyp wurde bei Karmann im September 1968 nochmals überarbeitet, indem ein Fahrgestell der aktuellen Produktion mit Automaticgetriebe und Schräglenkerachse montiert wurde. Ferner wurde auch das Armaturenbrett mit Holzmaserfolie und weiteren Details modernisiert. Dies ist die Erklärung, warum der TC gleichzeitig Merkmale der Jahrgänge
1965 und 1969 aufweist.






1967:
 Armaturenbrett mit Holzmaserfolie und
kleinem Schriftzug Karmann Ghia über
dem Radio
 Schriftzug “VW 1600 L“
 Schwarze Innenspiegelumrandung
 Bedienknöpfe, Handbremshebel und
Fensterkurbeln in schwarz
 12-Volt Anlage mit 12 Sicherungen
 Lehnenverriegelung mit
Kabelzugbedienung
 Zweikreisbremssystem
 Zündspulenanordnung im Motorraum
erneut geändert
 4-teilige Türverkleidung
 Symmetrische Radioöffnung
 Türverriegelungsknöpfe unterhalb des
Seitenfensters
 Einteiliger Türöffnungsmechanismus
 Heizungszughebel statt Schieberegler
 geänderter Handbremshebel
 Letztes Modelljahr mit verchromtem
Hupenring, eckiger Chromzierleiste auf
der Innenverkleidung, Zündschloß
oberhalb der Lenksäule.

1968:
 Rückleuchten mit schmalerem
Chromrand
 Zündschloß rechts der Lenksäule
 Vollautomatikgetriebe mit Schräglenkerachse
gegen Aufpreis lieferbar
 Rechteckiger Außenspiegel
 abgerundete Chromleisten an der
Türverkleidung
 Schwarze Bedienknöpfe im
Armaturenbrett wie beim VW Käfer
 Symbol auf Zigarrenanzünder
 Warnblinkanlage serienmäßig
 Optionale Zweikreisbremskontrolleuchte
lieferbar
 Bremsflüssigkeitsbehälter geändert
 Hupenhalbring silberfarben eloxiert
 Sicherheitslenksäule
1969:
 Schwarzer Handschuhfachknopf
 Warnleuchten mit Symbolen versehen
 6-stellige Kilometerzähleranzeige
 Hintere Motorlagerung entfallen
 Flachere Radkappen
 bei Automatikfahrzeugen Schriftzug
geändert (Kleinbuchstaben)








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50 - Jahre - Karmann - Typ - 34 : Geschichte Frankfurter IAA
Geschrieben von Administrator am 02.02.2010 13:50:08 (180 x gelesen)

Offizielle Vorstellung auf der Frankfurter Automobilausstellung:

Auf der Frankfurter Automobilausstellung im September 1961 wurden die neuen Modelle offiziell vorgestellt. Limousine, Cabriolet und Variant des VW 1500 (Typ 3) wurden auf dem
VW-Stand zusammen mit dem Käfer (Typ 1) ausgestellt. Auf dem Karmann-Stand gab es den Karmann Ghia 1500 (Typ 34) Coupe und Cabriolet sowie die weiteren bei Karmann gebauten Volkswagenmodelle Käfer Cabriolet, Karmann 1200 (Typ 14) Coupe und Cabriolet zu sehen.

Das perlweiße Typ 34 Cabriolet mit schwarzem Verdeck war auf einer rotierenden Scheibe ausgestellt. Absperrungen verhinderten, daß das Fahrzeug von Besuchern angefaßt werden
konnte. Das zweifarbig lackierte Typ 34 Coupe dagegen wurde ebenerdig präsentiert.




Alle Fahrzeuge hatten spezielle Nummernschilder mit der Aufschrift KARMANN, um den
Status des eigenständigen Karosseriebauers zu untermauern.
Sowohl Luigi Segre, Chef der italienischen Fa.Ghia, als auch Wilhelm Karmann junior als
Direktor der Fa. Karmann waren auf der Automobilausstellung anwesend, um die neuen Modelle vorzustellen.






Die Preise der neuen VW 1500-Modellreihe waren auf die Mittelschicht der Bevölkerung
ausgerichtet. Der Karmann Typ 34 war rund 25% teurer als der vergleichbare Karmann
Typ 14, entsprechend der gehobeneren Ausstattung und der besseren Fahrleistungen.





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50 - Jahre - Karmann - Typ - 34 : Geschichte Vorserie
Geschrieben von Administrator am 02.02.2010 13:50:00 (185 x gelesen)

Vorserienentwicklung (1960-61):

Die Firma Karmann erhielt Anfang 1960 den Auftrag für das VW 1500 Sportcoupe von Ghia. Um den Prototyp von Ghia serienreif zu machen, mussten einige wenige optische Retuschen vorgenommen werden. Die am hinteren Seitenteil abwärts verlaufende Karosseriesicke wurde nicht übernommen, die Blinkleuchten wurden geändert, und auch die Heckansicht wurde geringfügig anders gestaltet. Während der Vorserienentwicklung wurde der (noch auf einem VWKäfer Chassis montierte) Ghia-Prototyp von den Karmann-Ingenieuren auf ein fertiges
VW 1500 Chassis gesetzt und entsprechend angepaßt.
Zwischen Karmann und VW muß es umfangreiche Diskussionen über die Gestaltung der Fahrzeugfront des Typ 34 gegeben haben, da es mehrere Modelle in Originalgröße mit verschiedenen Designvarianten gegeben hat. So wurden die „Augenbrauen“ des Ghia-Prototyps über den Scheinwerfern geglättet sowie mehrfach modifiziert und teilweise komplett
überarbeitet, um VW Gestaltungsalternativen aufzuzeigen. Einer dieser Vorschläge verzichtete sogar völlig auf die vorderen Nebelscheinwerfer und folgte dem Aussehen
des „kleinen“ Karmann Ghia Typ 14, indem vordere Lüftungsgitter angeordnet wurden.

Stylingstudien für die Front des Typ 34



Andere Variationen sahen zwei Doppelscheinwerfer an Stelle der vier einzelnen, unterschiedlich großen Leuchten vor. Letztendlich setzte sich aber doch der ursprüngliche Vorschlag von Ghia mit der augenbrauenähnlichen Profilkante durch.



Bei der endgültigen Positionierung der Zusatzscheinwerfer gab es ebenfalls Diskussionsbedarf, zumal unterschiedliche rechtliche Bestimmungen in Europa zu berücksichtigen waren.



So wurden in der Endphase der Vorserienentwicklung zwei unterschiedliche
Frontansichten gebaut und nebeneinandergestellt.
Mitte 1961 fiel die Entscheidung, die Nebelscheinwerfer möglichst nah in der Fahrzeugmitte unterhalb der Profilkante anzuordnen.







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